Tarifvertrag für den öffentlichen dienst nrw

Tarifvertrag für den öffentlichen dienst nrw

Zugang zu Tarifverträgen der Regierung Kanadas, die Informationen über Die Lohnsätze, die Arbeitsbedingungen, die Beschäftigungsbedingungen und die Urlaubsbestimmungen enthalten. Verdi betreibt bundesweit eine Reihe von Bildungszentren, die den Erfahrungs- und Kompetenzaustausch zwischen den Mitgliedern unterstützen sollen. Diese Dienstleistungen richten sich insbesondere, aber nicht ausschließlich, an aktive Betriebsräte. Die Bildungszentren werden auch als Veranstaltungsort für berufsbezogene und allgemeine Weiterbildungsprogramme zu den unterschiedlichsten Themen genutzt. Verdi betreibt derzeit Bildungszentren in Berlin, Bielefeld, Brannenburg, Gladenbach, Mosbach, Naumburg (Hessen), Saalfeld, Undeloh und Walsrode. [71] Ende 2015 wurde der Standort In Hörste geschlossen und das Gebäude wird nun als Flüchtlingsheim genutzt. [72] Verdi setzt sich dafür ein, tariflich zu nutzen, um die Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten zu sichern und zu gestalten. [47] In der Vergangenheit plädierte Verdi mehrfach für die Aufrechterhaltung der Tarifeinheit und behauptete, sie unterstütze die Durchsetzungskraft des Personals und die Akzeptanz von Tarifverhandlungen. [48] Verdi wies alle Versuche zurück, das Streikrecht der Beschäftigten zu ändern, und kündigte an, gegen entsprechende gesetzliche Beschränkungen vorgehen zu wollen, auch wenn es fälle vor dem Bundesverfassungsgericht einleiten werde. [49] [50] Im Rahmen der Tarifpolitik setzt Verdi vor allem auf die Gleichstellung von Männern und Frauen. [51] Gender Mainstreaming spielt zusätzlich eine Rolle, wenn es um die Zusammensetzung des gewerkschaftseigenen Vorstands geht. [52] Ein weiteres Ziel der Tarifpolitik von Verdi ist es, Löhne und Renten in den alten und neuen Bundesländern in Einklang zu bringen. [53] Verdi betreibt seit Dezember 2008 ein Mitgliedsnetzwerk, das Verdi-Mitgliedern offen steht.

[43] Neben Mitgliederinformationen und Online-Diensten ermöglicht das Netzwerk Mitgliedern, in Foren Kontakt zu setzen und Fachwissen und Erfahrungen auszutauschen. [44] 2012 wurde dem Mitgliedernetzwerk eine Arbeitsplattform für Ausschüsse, interessengruppen, Shop Stewards und andere Personen hinzugefügt, die sich aktiv am Betrieb von Verdi beteiligen. Die Mitglieder dieser Plattform können sie verwenden, um Diskussionen in geschlossenen Gruppen zu führen, zu chatten und Informationen bereitzustellen. [45] [46] Die Vertreter der beteiligten Gewerkschaften betrachteten die Fusion als einen historischen Schritt und behaupteten, dass sie der “Rivalität zwischen den Gewerkschaften” im Dienstleistungssektor ein Ende bereiten würde. [8] Andere Beobachter kritisierten die Fusion, wobei insbesondere die IG Metall bedenken, dass die Größe von Verdi dazu führen könnte, dass der DGB “explodiert”. [9] Kritiker befürchteten auch, dass die neue Gewerkschaft ihren Weg in die ursprünglichen Verantwortungsbereiche der Industriegewerkschaften erzwingen könnte. [10] Die Vereinigung Cockpit nutzte die geplante Fusion sogar zum Anlass, ihre bestehende Zusammenarbeit mit der DAG zu beenden. [11] Die Tarifpolitik von Verdi hat vor allem durch Arbeitskämpfe im öffentlichen Dienst große Media-Aufmerksamkeit erregt. 2006 haben die Gewerkschaftsmitglieder einen neuen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Bundesländer angenommen, nachdem sie zuvor drei Monate lang gestreikt hatten.

[55] Der Marburger Bund lehnte das damalige Verhandlungsergebnis ab und führte die Medien zu der Meldung, er begebe sich “auf Kollisionskurs” mit Verdi. [57] Die Tarifgemeinschaft der beiden Gewerkschaften war bereits im Vorjahr aufgelöst worden. [58] 2007 starteten Verdi und der Deutsche Beamtenbund (DBB) eine drei Millionen Euro teure Werbekampagne unter dem Motto “Genug gespart”. [59] Ziel der Kampagne war es, die Aufmerksamkeit stärker auf die Arbeit des öffentlichen Dienstes im Vorfeld neuer Tarifverhandlungen zu lenken. [60] Nach einer Warnstreikwelle und mehreren Verhandlungsrunden forderten die Parteien im März 2008 eine Schlichtung. [61] [62] Obwohl dies misslang, einigte sich Verdi schließlich mit Bund, Ländern und Kommunen auf einen neuen Tarifvertrag. [63] [64] Die Gewerkschaft erzielte eine Lohnerhöhung von acht Prozent,[65] was einige Beobachter als schwere Belastung für die öffentlichen Haushalte bezeichneten. [66] Verdi zog im Handelsstreit insgesamt 50.000 neue Mitglieder an. [67] Später gelang es ihr, diesen Erfolg bei ähnlichen Verhandlungen im Jahr 2018 mit einer Vereinbarung zu wiederholen, die eine kumulative Erhöhung der Gehälter um 7,5 Prozent über einen Zeitraum von 30 Monaten vorsieht und Aufstockungen und zusätzliche Zahlungen umfasst, die den öffentlichen Sektor zu einem attraktiveren Arbeitgeber machen sollen. [68] Im selben Monat schloss Verdi seinen ersten Tarifvertrag mit der Deutschen Lufthansa. [24] Kurze Zeit später wurde Verdi offiziell in den DGB aufgenommen.

[25] Am 4. Oktober 1997 haben die Vorsitzenden der DAG, DPG, GEW, HBV, IG Medien und